Entfeuchtungsputz

SOTANO® Entfeuchtungsputz auf Microporenbasis ist durch seine Porengeometrie so eingestellt, dass ein Optimum an Entfeuchtungsleistung erreicht wird. Im Unterschied zu klassischen diffusionsoffenen Sanierputzen ist der SOTANO® Entfeuchtungsputz kein Salzspeicher- oder Opferputz und lagert keine Salze im Putzquerschnitt ein. Eine hygroskopische Feuchtigkeit im Putzquerschnitt wird hierdurch vermieden. Bei anfänglich hoher Feuchtigkeits- und Salzbelastung können die Mauerwerksalze an der Putzoberfläche kristallisieren. Diese können von der Oberfläche abgebürstet oder abgesaugt werden. Bei abnehmender Feuchte kann der Putz mit einer Silikatfarbe gestrichen werden. Empfohlen wird die Verarbeitung auf Wandflächen die abtrocknen sollen, ohne dass der Putz nochmals erneuert werden muss, z. B. Kellerwände, die von außen abgedichtet worden sind. Bei dauerhaft durchfeuchteten Wänden empfehlen wir das SOTANO® Sperrputzsystem.


Verarbeitungsempfehlung

Untergrundvorbehandlung:
Schadhaften Altputz bis ca. 80 cm über die sichtbare Durchfeuchtungsgrenze  abschlagen. Restteile mit einem harten Besen abkehren. Filmbildende Trennmittel und Schalwachse sind zu entfernen. Der Untergrund muss tragfähig und frei von Staub und Schmutz sein. Loser Untergrund ist zu entfernen.
Bei sehr ungleichmäßigem Putzgrund ist dieser durch eine Ausgleichslage mit SOTANO® Entfeuchtungsputz auszugleichen. Bei glattem Mauerwerk bzw. Beton oder Gasbetonsteinen ist ein Spritzbewurf mit SOTANO® Entfeuchtungsputz netzförmig vollflächig aufzubringen.

Bei trockenem Untergrund ist ein Vornässen vor jedem Putzauftrag erforderlich.
Ein Auftrag auf trockenem Untergrund ist nicht zu empfehlen!


Putzaufbau

Um die Entfeuchtungswirkung vollständig zu erhalten, wird eine Mindest-Auftragsstärke von 20 mm vorgegeben – je nach Wandbeschaffenheit in mehreren Auftragslagen. Gesamtputzstärke bis 40 mm ist möglich. Der Putz kann angeworfen werden, oder mit einer Vorspachtelung aus gleichem Material mit dem Glätter aufgezogen werden. Edelstahlwerkzeuge eignen sich hierfür besonders gut. Beim Erstarrungsvorgang kann die Putzoberfläche mit einem Filz, oder Reibebrett geglättet werden. Es ist darauf zu achten, dass die hohe „Atmungsaktivität“ des Putzes nicht durch plastische bzw. dampfsperrende Anstriche oder Beschichtungen zerstört wird. Bei Verwendung eines systemfremden Oberputzes muss dieser mineralisch und atmungsaktiv sein, um die Wirkungsweise von SOTANO® Entfeuchtungsputz nicht zu beeinträchtigen.
Um die erhöhte Austrocknungsleistung des SOTANO® Entfeuchtungsputz sicherzustellen, dürfen nur hoch diffusionsfähige Anstrichsysteme auf Silikatbasis verwendet werden.


Verarbeitungsdaten

  • Verarbeitungstemperatur: Objekttemperatur nicht unter 5° C
  • Ergiebigkeit: Bei einer Auftragsstärke von 20 mm ca 32 m²/t.
  • Ein Sack SOTANO® Entfeuchtungsputz mit ca. 4 l Wasser angemischtt, ergibt ca. 16 Liter Nassmörtel
  • Auftragsstärke: je Lage ca. 20 mm bis max. ca. 40mm
  • Verarbeitungszeit: unmittelbar nach dem Anmischen, höchstens 60 Minuten
  • Standzeit: ca. 3 - 8 Stunden, je nach Umgebungsbedingungen, Wandfeuchte und zugegebener Wassermenge und Temperatur sind auch längere Standzeiten möglich
  • Anmischen: SOTANO® Entfeuchtungsputz wird mit Quirl, Freifall- oder Zwangmischer angemischt. Die Mischzeit beträgt ca. 2 - 3 Minuten.