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Restaurierung im Wuppertaler Bibelmuseum

Bibeln und Buchdruck-Artefakte nun sicher vor Schäden durch Salz und Feuchtigkeit

Wuppertal / Hemer. Das Wuppertaler Museum für Bibelgeschichte e.V. öffnet am 29. August nach mehrjähriger Renovierungszeit nun seine gesamte Ausstellungsfläche. Dann können interessierte Besucher wieder historische Ausgaben der Heiligen Schrift bewundern oder eine „Zeitreise" in die Welt Gutenbergs und früherer Epochen unternehmen. Vor allem Kinder erleben hier Geschichte und biblische Überlieferung aus erster Hand: zum Beispiel mit einer Besichtigung eines Beduinen-Zelts, beim Herstellen von Keilschrift-Täfelchen oder beim Papierschöpfen. Während sich die renommierte Einrichtung schon seit vielen Jahren dem Erhalt der wertvollen Druck- und Kunstwerke, alter Handschriften sowie traditioneller Druckverfahren widmet, hat die Bausubstanz des Bibelmuseums in dieser Zeit stark gelitten. Dieser Gebäudeabschnitt für die rund 500 qm umfassende Präsentation der Artefakte wird deshalb zurzeit komplett restauriert.

Unternehmen und ehrenamtliche Helfer setzen alles daran, die Arbeiten bis zum Eröffnungstermin fachgerecht auszuführen. Neben den Instandsetzungen an Boden und Decke besteht ein Schwerpunkt in der Sanierung einer 25 Meter langen und fast drei Meter hohen Außenwand im Erdgeschoss der Ausstellung. Sie ist durch Feuchtigkeit erheblich geschädigt. Dieter Autschbach, dessen Bauunternehmen Dabau mit der Sanierung beauftragt ist, fand hier typische Feuchtigkeitsschäden wie Ausblühungen, Putzabplatzungen und Schimmelpilz vor. „Ein unangemessenes und unschönes Bild, ganz zu schweigen von der Substanzschädigung. Die kann das tragende Mauerwerk gefährlich in Mitleidenschaft ziehen", sagt der Meinerzhagener Bauunternehmer.